Liebesbrief schreiben: Tipps und Tricks für die romantische Geste

Geschrieben am 15.05.2012

Altmodisch und romantisch, auch in Zeiten des Internets sollte man auch mal wieder zur Feder greifen und einen echten Liebesbrief schreiben, denn dahinter steckt Gefühl, Nähe und Individualität. Wie man es angeht, erfahrt ihr hier.

Einen Liebesbrief zu schreiben ist keine leichte Angelegenheit, denn Gefühle in Worte zu verpacken – da haben sich schon die großen Dichter und Denker die Zähne ausgebissen. Wichtig ist jedoch, dass alles ehrlich und von Herzen kommt, denn genau dann kann man wenig falsch machen.

Ein paar handfeste Tipps gibt es jedoch trotzdem.

Tipps für den Liebesbrief

1. Handschrift geht vor

Auch wenn man mit dem Computer eventuell mehr und schneller schreiben kann, ein handschriftlicher Brief hat etwas sehr persönliches und sollte daher immer Vorrang haben. Zur Not kann man auch auf dem Computer vorschreiben und dann mit Füller abschreiben.

Denn, was viele mittlerweile unterschätzen ist der individuelle Charakter der Handschrift, der bei jedem Computerprogramm verloren geht, wie verrückt man sich auch das Schriftformat auswählt.

Die Handschrift kann viel über jemanden aussagen, außerdem zeigt ein handgeschriebener Brief auch, dass man sich Mühe gemacht hat. Also ran an die Tinte und das Briefpapier.

2. Selber schreiben

Nicht umsonst sieht man in Filmen immer wieder verzweifelte Liebende, die einen Liebesbrief nach dem anderen zerknüllen, die richtigen Worte zu finden ist eben gar nicht so einfach. Aber bevor man sich hinreißen lässt, einfach einen Liebesbrief oder ein Gedicht von jemand anderem abzuschreiben, sollte man sich genau überlegen, ob die oder der Liebste wirklich die Worte eines Fremden an jemand anderen lesen möchte oder nicht doch lieber die eigenen Worte?

Natürlich kann man gerne zitieren, wenn einem spontan die Worte fehlen, aber das Zitat sollte nicht mehr Platz einnehmen, als das selbst geschriebene.

3. Ehrlichkeit

So ein echter Liebesbrief ist ein wenig wie ein Seelenstrip, denn man macht sich für den Partner geradezu nackig, zumindest emotional. Daher sollte man sich schon seiner Gefühle klar sein, bevor man sich an Floskeln entlang hangelt.

Dabei helfen Anekdoten, Momente, in denen man froh war, dass es den Partner gegeben hat, das Gefühl, das man hat, wenn man neben ihm oder ihr aufwacht, usw.

Wenn man Probleme hat, die Gefühle zu beschreiben, beschreibt man eben glückliche Momente miteinander, der Partner wird einen ehrlichen Brief zu schätzen wissen.

4. Frauen dürfen auch schreiben

Keine Scheu vor dem weiblichen Liebesbrief, nur weil es traditionell ist, dass der Mann seine Gefühle in Briefform verpackt, heißt das nicht, dass man nicht auch als Frau den Füller sprechen lassen kann.

5. Zeitpunkt ist wichtig

Ein kleiner Anhang: Einen Liebesbrief sollte man nicht direkt eine Woche nach dem ersten Date schreiben, da er dann schnell voreilig und überwältigend wirken kann. Natürlich ist das individuell abhängig, aber bevor man überstürzt alles offen gibt, ohne zu wissen, ob der Partner die Beziehung nicht doch eher locker sieht, sollte man schon etwas warten, bis sich der Brief auch wirklich lohnt.

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