Running Dinner: Ein erstes Date der etwas anderen Art

Geschrieben am 13.12.2011

Das Running Dinner entwickelt sich zu einer immer beliebteren Paarveranstaltung, kann aber auch ein spannendes Erlebnis sein, bei dem die Prinzipien Blind Date und Speed-Dating aufeinander treffen.

Denn beim Running Dinner werden Zweierteams gebildet, entweder durch gezielte Auswahl oder durch das Losverfahren. Dabei können sind sich die Teilnehmer je nach Art der Veranstaltung schon im voraus bekannt oder treffen sich an diesem Abend zum ersten Mal. Interessant am Running Dinner ist vor allem das Konzept, das nicht nur das Kennenlernen beim gemeinsamen Essen ermöglicht, sondern auch frühzeitig eine gewisse Zusammenarbeit fordert.

Das Konzept des Running Dinnner

Die Idee ist eigentlich simpel: Das Running Dinner besteht aus mindestens sechs Personen, die in Zweierteams aufgeteilt werden. Jedem Team wird ein Gang für das Abendessen zugewiesen, das heißt ein Paar muss die Vorspeise zubereiten und servieren, ein anderes Paar kümmert sich um den Hauptgang und das letzte wird mit dem Dessert betraut. Um die Gruppen größer zu gestalten, kann man diese Menüfolge natürlich um ein paar Gänge erweitern oder auch Vierergruppen bilden, die jeweils für eine Mahlzeit sorgen müssen.

Die einzelnen Gänge werden jeweils an einem anderen Ort eingenommen, in der Regel im Heim eines der Team-Mitglieder. Die Teilnehmer der Veranstaltung laufen zwischen den Gängen also zu verschiedenen Orten, daher der Begriff Running Dinner. Am Ende des Abends treffen sich alle Teams oft nochmals zu einem gemeinsamen Umtrunk, bei dem man die vergangenen Stunden noch einmal Revue passieren lassen kann.

Running Dinner als Singlebörse: Vor- und Nachteile

Das Running Dinner kann zu einer interessanten Variante der Partnersuche werden, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Ein großer Nachteil liegt natürlich in der begrenzten Anzahl der Teilnehmer, vor allem wenn die Zubereitung der Mahlzeiten tatsächlich nur in Zweierteams stattfindet. Denn ist man sich mit seinem gewählten Partner nicht sympathisch, kann man an diesem Abend kaum noch etwas daran ändern. Interessanter wird es da schon, wenn die Gruppen größer werden und das Dinner einfach auf mehrere Abende ausgedehnt wird, wobei die Zusammensetzung der Teams sowie die Verteilung der Aufgaben mit jedem Tag wechseln. So kann man auch einmal die anderen Teilnehmer genauer unter die Lupe nehmen.

Das Schöne im Running Dinner ist natürlich die Möglichkeit, den Gegenüber nicht nur im Gespräch kennenzulernen, sondern auch gleich „in Action“ zu erleben. Beim gemeinsamen Kochen kommt man sich mitunter sehr viel schneller näher als nur beim gemeinsamen Essen, zumal diese Tätigkeit den großen Vorteil bietet, dass es hier immer Gesprächsstoff gibt und so seltener eine betretene Pause entstehen kann. Gerade für Singles, die lieber auf Taten als auf Worte setzen und zeigen möchten, was sie wirklich drauf haben, ist das Running Dinner daher vielleicht eine interessante Möglichkeit. Und wenn in der kleinen Gruppe nicht der oder die Richtige dabei war, hat man mit ein wenig Glück zumindest ein leckeres Abendessen gehabt.

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