Verliebt in den besten Freund: Tausendmal berührt und jetzt hat es doch gefunkt
Was tun, wenn man sich nach langer Zeit der Freundschaft in den besten Freund verliebt oder einem die beste Freundin ein romantisches Liebesgeständnis macht? Wenn aus dem Kumpel plötzlich mehr wird, muss man sich entscheiden: Liebe oder Freundschaft.
Beste Freunde kennen sich in- und auswendig, die lange gemeinsame Zeit hat sie zusammen geschweißt, sie können sich blind vertrauen und immer aufeinander zählen. Mit dem besten Freund teilt man alles, nicht nur viele Gemeinsamkeiten. Man geht durch dick und dünn, in guten wie in schlechten Zeiten… Klingt das nicht nach einer idealen Basis für eine glückliche Liebesbeziehung? Leider nur theoretisch, denn praktisch sieht die Sache immer viel schwieriger aus, wenn aus Freundschaft plötzlich Liebe wird.
Verliebt in den besten Freund? – Der Test
Wenn man plötzlich flatternde Schmetterlinge im Bauch spürt und es einem das Herz bricht, wenn der beste Freund von Gefühlen zu anderen Personen spricht, ist man vielleicht wirklich in ihn oder sie verliebt und will mehr als „nur“ Freundschaft. Bevor man sich aber Hals über Kopf outet, sollte man sich seiner ganz sicher sein.
Wenn man gerade selbst verlassen wurde und sich beim besten Freund ausgeheult hat, kann einem sein Verständnis und seine zuverlässige Schulter zum Anlehnen schon mal wie Liebesgefühle vorkommen. Oder aber man hat das Leben als Single satt und klammert sich an den Menschen, mit dem man am meisten Zeit verbringt: Den besten Freund oder die beste Freundin.
Liebe gestehen und Freundschaft riskieren?
Wenn die Verliebtheit andauert und man sich ganz sicher ist, mehr von seinem besten Freund zu wollen, sollte man ihm vielleicht seine Liebe gestehen. Doch diese Entscheidung sollte sehr gut überlegt sein, schließlich riskiert man mit so einer Liebeserklärung unter Freunden immer, dass die Beziehung nie wieder so sein kann wie früher.
Wenn man sich wirklich ein Leben in einer Partnerschaft mit dem Freund vorstellen kann, will man eigentlich auch nicht wieder zurück in die Freundschaft. Bei vielen eigentlich platonischen Freundschaften zwischen Männern und Frauen will einer von beiden mehr. Oft fehlt nur der Mut, die Freundschaft zu riskieren.
Letztendlich kann es aber wohl kaum um die Frage gehen: Freundschaft oder Beziehung? Schließlich ist man in einen Menschen verliebt, oder eben nicht. Liebe und Freundschaft schließen sich zwar nicht aus, aber eine Freundschaft mit einseitiger Liebe kann nur zu Liebeskummer und einer verlorenen Freundschaft führen.
Unglücklich verliebt: Keine Chance beim besten Freund?
Wenn man fest entschlossen ist und die Schmetterlinge endlich raus müssen, wenn man sich bei jedem Treffen wie für ein Erstes Date rausputzt und es kaum mehr aushält, so groß ist die Sehnsucht nach dem besten Freund, dann sollte man alles auf eine Karte setzen und diese Karte kann das Herz-Ass sein, oder aber einen Korb bedeuten.
Wenn der beste Freund in einer Beziehung ist, stehen die Chancen oft nicht besonders gut, dass aus der Freundschaft ehrlich mehr werden kann. Doch vielleicht erwidert auch er die Liebe und traut sich bloß nicht, seine Gefühle zu äußern. Ist er in seiner Beziehung glücklich, sollte man seine Gefühle besser für sich behalten und den richtigen Moment abwarten, soweit es möglich ist.
In den besten Freund verliebt zu sein und eine realistische Beziehung daraus erkennen zu können, ist erstmal eine große Chance für die Partnersuche. Im Grunde genommen gibt es ja nur drei Möglichkeiten: Entweder die Liebe wird erwidert und aus der Freundschaft wird tatsächlich eine Beziehung, oder die Liebe bleibt einseitig und legt sich irgendwann wieder und die Freundschaft bleibt bestehen, oder aber diese Wirrungen hinterlassen so einen Bruch, dass sich die gemeinsamen Wege mit diesem Menschen trennen. Quasi eine 2:1 Chance, die das Risiko wert sein sollte.
